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Ein Brief eines Vergewaltigungsopfers

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Auch wenn ich zu Herbst wurde, bin ich jetzt noch schöner

“Mein Name ist Bahar (Frühling in Persisch). Es ist Frühling und ich schreibe dir von Blumen, aber Blumen mit verstreuten Blütenblättern. Ich  schreibe dir von dem Grünen und von den Sprossen,  aber zerquetschte Sprossen, zertrampelt von Hass, Hass gegen die Schönheit und  was auch immer schön ist wie von hässlichen Seelen ausgelegt wird, Hass gegen jene, welche Gerechtigkeit  suchen für ein Bündel es auskaufen. Ich schreibe dir von denen die nicht wirkliche Männer sind.

Mein Name ist Bahareh Maghami, 28 Jahre alt und  es ist nichts mehr von mir übrig und es gibt keinen Grund mehr meinen Namen zu verstecken. Ich habe alle verloren, die mir einmal wichtig waren.  Ich habe  Verwandte und Freunde, Nachbarn und Weggefährten, Mitarbeiter und Kollegen verloren. Ich habe sie alle verloren. Diejenigen, die Vorgaben Männer (Menschen) zu sein, haben alles von mit gestohlen, so unfair. Sie haben mein Leben gestohlen. Jetzt da ich das Land verlassen habe, möchte ich meinen Schmerz mit jemandem teilen, auch wenn es nur einmal ist. Ich möchte auch Freunde bitten, die ein ähnlich schmerzhaftes Schicksal erlebt haben zu schreiben. Sie müssen schreiben, was ihnen passier ist. Selbst wenn sie sich um ihr Leben oder ihre Würde fürchten, sollten sich einen anonymen Namen verwenden, aber sie müssen schreiben. Sie müssen schreiben, damit die Geschichte sich bewusst ist, was unserer Generation  passiert; dieser schmerzerfüllten Generation. Sie müssen schreiben, damit die, die nach uns kommen und in einem freien Iran leben, wissen was für einen Preis wir für ihre Freiheit zahlten; wie  viele Leben verbrannt wurden und wie Hoffnungen schwanden; sie müssen über die gebrochen Rücken und gebeugten Knien wissen!

Als mein Vater es erfuhr, brach sein Rücken. Er zerbrach in Stücke. Meine Mutter wurde über Nacht hundert Jahre älter. Mein Bruder: ich konnte immer noch nicht in seine Augen schauen und er schaut mich auch nicht an; er will nicht, dass ich noch mehr leide wie ich bereits habe. Als er es herausfand, war es als nahmen sie ihm seine Männlichkeit weg. Als er herausfand, dass es Menschen gibt, die so tun als wären sie Männer, aber das einzige was übrigblieb waren ihre Genitalien, begann er seine eigene Männlichkeit zu hassen. Für diese hat Würde, Adel und Keuschheit keine Bedeutung. Ich war eine erste Klasse Lehrerin. Ich lehrte den kleinen Blumen unseres Landes wie zu lesen und zu schreiben. Ich lehrte sie “Vater brachte Wasser”, “Der Mann kommt”, “Der Mann bringt Brot”. Ich hatte ein Bild des Mannes als Ernährer. Ich habe auf seine Ankunft gewartet. Und jetzt hat sich dieses Bild verändert. Er ist wütend und geblendet von seinen Wünschen. Ich kann seinen infektiösen Geruch von Schweiss nicht mehr loswerden. Ich habe ständig Angst, dass er zurück kommt. Mitten in der Nacht springe ich aus Angst vor seinen Fussstapfen aus dem Bett. Mein ganzer Körper zittert beim kleinsten Geräusch und mein Herz schlägt schneller aus Angst vor seiner Ankunft. Ich bin immer bereit zu fliehen. Ich lasse das Licht in der Nacht an und verbringe meine Tage mit Tränen und Trauer!

Unser Haus lag in der “Kargar Shomali” Strasse. Ich ging zur Ghoba Mosche mit meinem Bruder, als ich verhaftet wurde. Sie schlugen und mich und haben mich mitgenommen und haben mich zerstört. Wie unser alter Dichter Hafez sagt: sie taten was die Mongolen machten!

Einige hatten gebrochene Armen, einige hatten gebrochene Beine, einige hatten gebrochene Rücken. Wieder andere hatten wie ich einen gebrochenen Geist. Zerbrochene Geister. Als wäre meine ganze Menschlichkeit weggenommen worden. Früher war ich ein Frühling. Jetzt bin ich tot. Ich bin ein zerquetschter Mais-Mohn.

Ich möchte  diejenige, die diesen Brief lesen, wenn sie jemanden kennen, der wie ich ein Vergewaltigungsopfer ist, bitten netter zu ihnen zu sein. Sich mit ihnen zu sympathisieren. Das Problem für mich und Leute wie mich ist, dass in unserer Kultur Vergewaltigung nicht nur ein Schlag gegen eine Person ist. Es ist ein Schlag gegen die ganze Familie und Sippe. Ein Vergewaltigungsopfer wird nicht durch das verstreichen der Zeit geheilt. Mit jedem Blick ihres Vaters, reissen die Wunden wieder auf. Ihr Herz bricht nochmals, mit jeder Träne die ihre Mutter vergiesst. Die Verwandten, Nachbarn und jeder schneidet ihre Beziehung ab. Wie wurden gezwungen unser Haus unter dem Marktwert zu verkaufen und nach Karaj (ein Vorort von Teheran) zu ziehen. Aber auch hier waren wir nicht lange. Die Agenten fanden unsere Adresse schnell und überwachten uns.  Sie würden an der Ecke unserer Strasse stehen und jedes Mal wenn meinn Vater an ihnen vorbei lief, würden sie schmunzeln. Wir liessen alles hinter uns und wanderten aus. Auf ihre alten Tage, wurden meine Eltern Flüchtlinge in einem Lager. Ich kann leicht sagen, dass die kulturellen Wunden viel schwieriger zu behandeln sind, als die physischen Wunden. Viele Menschen lächeln, wenn sie von Vergewaltigung hören. Ich schwöre, es gibt nichts Lustiges über Vergewaltigung! Es geht um das Leiden einer einfachen Familie; es geht um ein junges Mädchen oder Junge, welcher seine oder ihre Würde verlor; bricht die Würde der Liebe ist das nicht lustig. Diejenige, die mich vergewaltigten würden lachen! Es waren drei von ihnen. Alle drei waren dreckig und trugen einen Bart. Sie hatten einen fürchterlichen Akzent und stanken aus ihren Mündern. Sie fluchen über meine ganze Familie. Selbst als sie sahen, dass ich Jungfrau war, beschuldigten sie mich eine Hure zu sein und zwangen mich zu unterschreiben, ein Geständnis eine Prostituierte zu sein. Ich schäme mich nicht mehr es zu sagen. Nicht nur schäme ich mich nicht mehr, ich bin sogar stolz es zusagen: sie nannten mich Hure. Sie sagten: Unterschreibe das du Hure! Ich sagte ihnen, dass ich Lehrerin bin und ich nicht unterschreiben werde. Sie sagten, dass sie drei Zeugen haben, welche mich in einer Nacht mit drei Männern schlafen gesehen hatten. Und ich sagte ihnen, dass ich 30 Zeugen habe, dass ich Lehrerin bin, und wenn dies ist, was mir passierte dann wegen ihrer eigenen Schuld. Sie lachten als sie sagten: alles in allem nicht schlecht für dich! Deine Bezahlung hat sich jetzt erhöht! Das ist es, wie wertlos die Privatsphäre und Würde von Menschen für sie sind. Und wie leer die Worte Bescheidenheit und Keuschheit für sie sind. Sie hatten nie diese Tugenden gesehen. Sie hatten sie nicht. Für sie waren alle Frauen Huren. Es waren nicht nur Frauen.  Sie haben nicht mal Männer ausgeschlagen. Sie waren keine Menschen. Sie litten  unter Selbst- Unterordnung. Sie hatten sich in perverse Tiere verwandelt, die nichts wussten, ausser alles Schöne zu vernichten. Manchmal sehe ich Menschen die die Mütter und Schwester dieser Leute verfluchen. Diese Leute werden nicht einmal ihre eigenen Mütter und Schwestern ausschlagen. Ich habe Mitleid mit denen, die ihr ganzes Leben mit diesen tollwütigen Tieren leben müssen. Meine Vorderzähne brachen und meine Schulter war verschoben; Meine Weiblichkeit zerstört. Ich weiss, dass ich nie fähig sein werde, einen Mann zu lieben; Ich werde nie in der Lage sein ihm nahe zu sein und ihm zu vertrauen. Ich weiss, dass mein Land viele tapfere Männer hat, die auch viel gelitten haben, aber für mich sind wahre Männer und vorgegebene Männer das gleiche. Mein Leben als Frau hat ein Ende erreicht und ich bin wie eine lebende Tote. Aber ich schreibe. Ich schreibe im Auftrag um meine Lebendigkeit wieder zu erlangen. Ich schreibe, dass ich Lehrerin war und zur Prostituierten wurde und jetzt bin ich eine Schriftstellerin. Ich schreibe, dass ich der Bahar (Frühling) war und obwohl ich zum Herbst wurde, bin ich für das noch schöner. Ich bin eine schöne Hure; ich verwandelte mich in die Ausgestossene unserer Nachbarschaft; ich verwandelte mich in die Lehrerin ohne Klassenzimmer; ich wurde zum Gegenstand des Spotts; verurteilt zu Einsamkeit; eingetaucht in die Ungerechtigkeit der Unterdrücker; für die Islamische Republik wurde ich zur Frau mit dem Haarschnitt, gebrochene Arme und blutiges Gesicht. So bin ich stolz eine Hure für Freiheit zu sein. Ich weiss, dass ich nicht allein bin. Ich höre ihre Stimmen; in der nächsten Zelle; wenn mein lebloser und nutzloser Körper am Boden lag, hörte ich viele Male wie diese Möchtegern-Männer ihre Männchlichkeit zeigen. Ich bitte alle Menschen, die wie ich gelitten haben, zu schreiben. Sie müssen ihre Leiden rauschreien, so wie sie es können, denn es sind die gleichen Schmerzen wie es Sadegh Hedayat (zeitgenössischer Schriftsteller) bezeichnet, als “Schmerzen die auf  den Seelen der Menschen kauen.” Lasst alles herauskommen. Lasst es jeden wissen. Du sollst erkennen, dass du nicht alleine bist. Es gibt viele wie mich und du. Wir teilen alle diesen Schmerz.

Dieser Brief des Leidens ist viel länger als dieser. Aber ich beende ihn mit einem Satz. Ich richte mich an Herr Khamenei: ” Du betrachtest dich als den Vater der Nation. Ich war eine Tochter des Iran. Deine Söhne haben mich vergewaltigt. Wer wird für meine verlorene Würde zahlen?”
Bahareh Maghami

April 2010, Deutschland

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Racconto di una donna iraniana: denudata dai Basij

Questa mattina per il blog http://www.forafreeiran.com ho tradotto questa e-mail, è straziante quello che viene fatto alle donne in Iran.

Questa è la testimonianza di una ragazza che ha preso parte alle manifestazioni post-elezione in Iran. La ragazza è stata picchiata, bendata, insultata e poi spogliata dai Basij. I Basij sono il braccio armato del regime iraniano, i picchiatori degli ayatollah, quelli a cui tocca il lavoro sporco. Dipendono direttamente dai Pasdaran, le Guardie iraniane della Rivoluzione.

È passato quasi un anno dal fatto, ma ci sembra importante ricordare che questa violenza potrebbe ripetersi durante la manifestazione annunciata, pochi giorni fa, da Karroubi per celebrare l’anniversario del 12 giugno 2009.
La testimonianza è stata pubblicata in inglese sul sito Street Jounalist, da un reporter Veladbaygi.

[Nota di Veladbaygi: Non ho nessuna notizia dalla mia amica “Purezza Coraggiosa” e per non rischiare non l’ho neanche contatta telefonicamente, non voglio causarle problemi.
Nel visitare l’Iran, durante le vacanze di Capodanno, ho finalmente avuto l’opportunità di rivedere la mia famiglia e informarmi sulla mia amica “Purezza Coraggiosa”. Sono andato a casa sua, ma non ho trovato nessuno, suppongo che siano in viaggio. In ogni caso, dopo le vacanze di Capodanno, ho lasciato l’Iran senza alcuna notizia di lei, fino a ieri quando ho ricevuto una e-mail che diceva:]

Il 22 di Bahman come tutte le altre volte, abbiamo deciso con altri amici di andare alle manifestazioni. Avevamo programmato d’incontrarci alle 10 sul lato sud della piazza 2°Ariashahr. Quando siamo arrivati, ci siamo resi conto che anche se Ariashahr sembrava più una postazione militare che un piazza, molta gente aspettava ancora l’arrivo di Karroubi.
Più passava il tempo e più persone arrivavano, con l’aumentare della folla, anche gli slogan aumentavano: “morte al dittatore” “noi appoggiamo Karroubi” e moltri altri slogan che adesso non ricordo più, sono passati ormai 80 giorni, dal fatto.

Mentre ci trovavamo ancora in piazza ho sentito degli spari, eravamo circondati, hanno lanciato gas lacrimogeni ed hanno imbrattato i vestiti della gente con vernice colorata. Mentre ci chiedevamo che cosa stesse succedendo, ci hanno attaccato, hanno iniziato (la polizia di stato) a picchiare la gente. Mentre cercavamo di fuggire siamo inciampati uno nei passi dell’altro.

Nella fuga mi sono accorta che i picchiatori mi avevano presa di mira, allora mi è diventato chiaro che stavano per arrestarmi. Correvo con tutta la forza che avevo in corpo, ma non ci è voluto molto prima che mi catturassero. Ero circondata. Mentre ero in piedi di fronte a loro, uno dei picchiatori (polizia di stato) mi ha afferrata da dietro colpendomi con qualcosa di duro, sembrava un tubo. L’impatto è stato così forte che sono caduta sbattendo il viso per terra. Ho cercato di rialzarmi, quando uno dei teppisti che indossava stivali pesanti mi ha messo il piede sul collo dicendomi: “Non ti muovere di un centimetro”.

Un altro mi ha legato le mani dietro la schiena. Il mio corpo era ancora dolorante dalla flagellazione precedente, quando mi hanno spinta, a faccia in giù, dentro un furgone dalle tende blu. Mi aspettavo di vedere gli agenti della polizia femminile, invece c’erano due uomini (ufficiali).
Il furgone è partito, non so più quanti eravamo lì dentro. Ero per terra con gli occhi bendati, non vedevo niente ma sentivo il rumore del furgone. Non sapevo dove stessimo andando, e neanche quanto tempo fosse passato, ma mi sembrava che ci eravamo mossi da più di 15 minuti.

Arrivati a destinazione ci hanno trascinato fuori dal furgone insultandoci, intorno a me solo il buio.

Ci hanno raccolto da terra e ci hanno parlato come se fossimo delle prostitute, uno di loro disse “Per ogni notte, dobbiamo andare a letto con una di loro”. Quando mi hanno arrestata ho avuto paura, ma adesso sentendo queste parole, il mio corpo si è pietrificato. Ho sentito uno che diceva, sembrava più anziano degli altri: “Spogliamole tutte” intanto gli altri ridevano.

Mentre ero lì ancora pietrificata ho sentito un altro dire “Devono aumentarci la quata, queste (le ragazze) non sono abbastanza per noi”. Hanno continuato ad umiliarci. Eravamo stanche, avevamo sete e fame, quando uno disse: “Ritorneremo stanotte solo per voi”.
Non ero sicura di quante fossimo lì dentro, ma potevo sentire altre ragazze, piangere in silenzio. Verso notte fonda ritornarono. Faceva freddo. Non eravamo sicure di dove eravamo e non abbiamo neanche avuto il coraggio di muoverci. Improvvisamente abbiamo sentito le loro voci. Ci hanno afferrate e portate in un’altra stanza, poi hanno preso una ragazza, le hanno detto di alzarsi, lei ha iniziato ad urlare e protestare. Era ovvio che non voleva andare con loro. Potevo sentire il suono degli schiaffi, dei pugni e dei calci fondersi con le sue urla. La paura ci ha inghiottite, abbiamo capito che la prossima sarebbe stato una di noi.

Quando sono ritornati, ero la prossima. Ho cominciato a urlare. Ho gridato “Non verrò!” Mi hanno trascinata fuori insultandomi, schiaffeggiandomi, dandomi calci. Mi hanno liberato le mani e detto di spogliarmi. Piangevo, avevo paura. Ho detto: “I vestiti non me li tolgo”. Ho chiesto loro: “Non avete sorelle?” Allora uno mi ha schiaffeggiato sull’orecchio e ha detto: “Non paragonarti a mia sorella, troia!”

Ero paralizzata dalla paura. Lui disse: “Togliti i vestiti.” Ero davvero spaventata. Mi sono tolta i vestiti. Lui ha detto: “Togliti anche la biancheria.” Allora l’ho supplicato dicendogli che quelli (gli indumenti) erano l’unica cosa che rimaneva dell’onore di una ragazza e che se me li fossi tolti avrei offeso anche lui. Mi hanno nuovamente insultata, e urlando mi hanno detto: “Sbrigati”. Ho detto: “Non me li tolgo. Lo so che hai abbastanza onore e dignità e che non vuoi che me li tolga.” Allora uno di loro si è scagliato contro di me, sembrava un animale, ha iniziato a picchiarmi e mi ha strappato gli indumenti intimi. Adesso ero completamente nuda.

Credo che fossero in quattro, adesso che ero nuda mi guardavano. Uno di loro mi ha sollevata e mi ha messa sopra una scrivania. Ha detto: “Haji, questa è mia.” Ho sentito l’altro rispondere: “Aspetta forse ne trovi una migliore.” L’altro ha replicato: “Le ho già controllate tutte, questa mi sembra la migliore del gruppo.” Haji ha risposto: “Va bene allora portatela via.” Mentre l’altro mi portava via Haji mi ha chiesto: “Aspetta, preferiresti rimanere?”

Io allora in nome di Dio l’ho pregato di farmi rimanere, allora lui ha detto: “Datele una sedia, così che possa sedersi.” Mi sono seduta.

Haji mi ha chiesto: “Voglio che tu risponda a tutte le domande che ti sto per fare. Conosco il tuo nome, so dove lavori, adesso voglio che tu mi dica i nomi di tutti i tuoi complici, voglio che tu mi dica da chi prendi ordini, sei una della banda di Mousavi o una seguace di Karroubi. Dimmi chi dei tuoi amici è contro il regime… “
Mi ha chiesto tante cose, ma adesso non ricordo più…

Ero ancora bendata, allora ho chiesto come avrei fatto a scrivere le risposte se mi tenevano gli occhi bendati, così uno di loro mi ha liberato gli occhi. Ho visto Haji. Era sulla 50tina, nella stanza c’erano altri tre ragazzi, erano giovani, forse 17 o 18 anni. Mi resi conto che erano questi, quelli che volevano passare la notte con me.

La testa mi faceva male. Continuavo a pensare, che cosa sta insegnando la Repubblica Islamica ai giovani Basij? Sesso? Rapporti casuali? Mi sono allora ricordata di quello che l’Imam Khomeini diceva: “I Basij insegnano l’amore”. Ma adesso mi chiedo i Basij insegnano l’amore oppure insegnano a fare l’amore, o forse insegnano a fare sesso.

Alla fine ho scritto e confessato tutto quello che Haji voleva, una volta finito mi ha detto di rivestirmi e mi hanno portata in un’altra stanza, dove c’era un’altra ragazza. Dall’aspetto delle pareti mi sembrava di essere in una moschea. Mi hanno gettata per terra, ed hanno iniziato a parlare con l’altra ragazza, mentre parlavano abbiamo sentito le urla di altre ragazze.

Quella notte abbiamo dormito tutti insieme. Il giorno dopo alle prime luci dell’alba sono venuti a prenderci, ci hanno legate, bendate, messe in macchina e portato verso una destinazione sconosciuta. Ci abbiamo messo dieci minuti ad arrivare. Quando siamo arrivate ci siamo rese conto che eravamo nel carcere di Evin (Teheran).

Sono esausta. Sono appena stata rilasciata da Evin. Nella mia prossima e-mail, ti racconterò degli 80 giorni nel carcere di Evin.

Racconto di una donna iraniana: denudata dai Basij

FRENCH GERMAN

Questa è la testimonianza di una ragazza che ha preso parte alle manifestazioni post-elezione in Iran. La ragazza è stata picchiata, bendata, insultata e poi spogliata dai Basij. I Basij sono il braccio armato del regime iraniano, i picchiatori degli ayatollah, quelli a cui tocca il lavoro sporco. Dipendono direttamente dai Pasdaran, le Guardie iraniane della Rivoluzione.

È passato quasi un anno dal fatto, ma ci sembra importante ricordare che questa violenza potrebbe ripetersi durante la manifestazione annunciata, pochi giorni fa, da Karroubi per celebrare l’anniversario del 12 giugno 2009.
La testimonianza è stata pubblicata in inglese sul sito Street Jounalist, da un reporter
Veladbaygi.

[Nota di Veladbaygi: Non ho nessuna notizia dalla mia amica “Purezza Coraggiosa” e per non rischiare non l’ho neanche contatta telefonicamente, non voglio causarle problemi.
Nel visitare l’Iran, durante le vacanze di Capodanno, ho finalmente avuto l’opportunità di rivedere la mia famiglia e informarmi sulla mia amica “Purezza Coraggiosa”. Sono andato a casa sua, ma non ho trovato nessuno, suppongo che siano in viaggio. In ogni caso, dopo le vacanze di Capodanno, ho lasciato l’Iran senza alcuna notizia di lei, fino a ieri quando ho ricevuto una e-mail che diceva:]

Il 22 di Bahman come tutte le altre volte, abbiamo deciso con altri amici di andare alle manifestazioni. Avevamo programmato d’incontrarci alle 10 sul lato sud della piazza 2°Ariashahr. Quando siamo arrivati, ci siamo resi conto che anche se Ariashahr sembrava più una postazione militare che un piazza, molta gente aspettava ancora l’arrivo di Karroubi.
Più passava il tempo e più persone arrivavano, con l’aumentare della folla, anche gli slogan aumentavano: “morte al dittatore” “noi appoggiamo Karroubi” e moltri altri slogan che adesso non ricordo più, sono passati ormai 80 giorni, dal fatto.

Mentre ci trovavamo ancora in piazza ho sentito degli spari, eravamo circondati, hanno lanciato gas lacrimogeni ed hanno imbrattato i vestiti della gente con vernice colorata. Mentre ci chiedevamo che cosa stesse succedendo, ci hanno attaccato, hanno iniziato (la polizia di stato) a picchiare la gente. Mentre cercavamo di fuggire siamo inciampati uno nei passi dell’altro.

Nella fuga mi sono accorta che i picchiatori mi avevano presa di mira, allora mi è diventato chiaro che stavano per arrestarmi. Correvo con tutta la forza che avevo in corpo, ma non ci è voluto molto prima che mi catturassero. Ero circondata. Mentre ero in piedi di fronte a loro, uno dei picchiatori (polizia di stato) mi ha afferrata da dietro colpendomi con qualcosa di duro, sembrava un tubo. L’impatto è stato così forte che sono caduta sbattendo il viso per terra. Ho cercato di rialzarmi, quando uno dei teppisti che indossava stivali pesanti mi ha messo il piede sul collo dicendomi: “Non ti muovere di un centimetro”.

Un altro mi ha legato le mani dietro la schiena. Il mio corpo era ancora dolorante dalla flagellazione precedente, quando mi hanno spinta, a faccia in giù, dentro un furgone dalle tende blu. Mi aspettavo di vedere gli agenti della polizia femminile, invece c’erano due uomini (ufficiali).
Il furgone è partito, non so più quanti eravamo lì dentro. Ero per terra con gli occhi bendati, non vedevo niente ma sentivo il rumore del furgone. Non sapevo dove stessimo andando, e neanche quanto tempo fosse passato, ma mi sembrava che ci eravamo mossi da più di 15 minuti.

Arrivati a destinazione ci hanno trascinato fuori dal furgone insultandoci, intorno a me solo il buio.

Ci hanno raccolto da terra e ci hanno parlato come se fossimo delle prostitute, uno di loro disse “Per ogni notte, dobbiamo andare a letto con una di loro”. Quando mi hanno arrestata ho avuto paura, ma adesso sentendo queste parole, il mio corpo si è pietrificato. Ho sentito uno che diceva, sembrava più anziano degli altri: “Spogliamole tutte” intanto gli altri ridevano.

Mentre ero lì ancora pietrificata ho sentito un altro dire “Devono aumentarci la quata, queste (le ragazze) non sono abbastanza per noi”. Hanno continuato ad umiliarci. Eravamo stanche, avevamo sete e fame, quando uno disse: “Ritorneremo stanotte solo per voi”.
Non ero sicura di quante fossimo lì dentro, ma potevo sentire altre ragazze, piangere in silenzio. Verso notte fonda ritornarono. Faceva freddo. Non eravamo sicure di dove eravamo e non abbiamo neanche avuto il coraggio di muoverci. Improvvisamente abbiamo sentito le loro voci. Ci hanno afferrate e portate in un’altra stanza, poi hanno preso una ragazza, le hanno detto di alzarsi, lei ha iniziato ad urlare e protestare. Era ovvio che non voleva andare con loro. Potevo sentire il suono degli schiaffi, dei pugni e dei calci fondersi con le sue urla. La paura ci ha inghiottite, abbiamo capito che la prossima sarebbe stato una di noi.

Quando sono ritornati, ero la prossima. Ho cominciato a urlare. Ho gridato “Non verrò!” Mi hanno trascinata fuori insultandomi, schiaffeggiandomi, dandomi calci. Mi hanno liberato le mani e detto di spogliarmi. Piangevo, avevo paura. Ho detto: “I vestiti non me li tolgo”. Ho chiesto loro: “Non avete sorelle?” Allora uno mi ha schiaffeggiato sull’orecchio e ha detto: “Non paragonarti a mia sorella, troia!”

Ero paralizzata dalla paura. Lui disse: “Togliti i vestiti.” Ero davvero spaventata. Mi sono tolta i vestiti. Lui ha detto: “Togliti anche la biancheria.” Allora l’ho supplicato dicendogli che quelli (gli indumenti) erano l’unica cosa che rimaneva dell’onore di una ragazza e che se me li fossi tolti avrei offeso anche lui. Mi hanno nuovamente insultata, e urlando mi hanno detto: “Sbrigati”. Ho detto: “Non me li tolgo. Lo so che hai abbastanza onore e dignità e che non vuoi che me li tolga.” Allora uno di loro si è scagliato contro di me, sembrava un animale, ha iniziato a picchiarmi e mi ha strappato gli indumenti intimi. Adesso ero completamente nuda.

Credo che fossero in quattro, adesso che ero nuda mi guardavano. Uno di loro mi ha sollevata e mi ha messa sopra una scrivania. Ha detto: “Haji, questa è mia.” Ho sentito l’altro rispondere: “Aspetta forse ne trovi una migliore.” L’altro ha replicato: “Le ho già controllate tutte, questa mi sembra la migliore del gruppo.” Haji ha risposto: “Va bene allora portatela via.” Mentre l’altro mi portava via Haji mi ha chiesto: “Aspetta, preferiresti rimanere?”

Io allora in nome di Dio l’ho pregato di farmi rimanere, allora lui ha detto: “Datele una sedia, così che possa sedersi.” Mi sono seduta.

Haji mi ha chiesto: “Voglio che tu risponda a tutte le domande che ti sto per fare. Conosco il tuo nome, so dove lavori, adesso voglio che tu mi dica i nomi di tutti i tuoi complici, voglio che tu mi dica da chi prendi ordini, sei una della banda di Mousavi o una seguace di Karroubi. Dimmi chi dei tuoi amici è contro il regime… ”
Mi ha chiesto tante cose, ma adesso non ricordo più…

Ero ancora bendata, allora ho chiesto come avrei fatto a scrivere le risposte se mi tenevano gli occhi bendati, così uno di loro mi ha liberato gli occhi. Ho visto Haji. Era sulla 50tina, nella stanza c’erano altri tre ragazzi, erano giovani, forse 17 o 18 anni. Mi resi conto che erano questi, quelli che volevano passare la notte con me.

La testa mi faceva male. Continuavo a pensare, che cosa sta insegnando la Repubblica Islamica ai giovani Basij? Sesso? Rapporti casuali? Mi sono allora ricordata di quello che l’Imam Khomeini diceva: “I Basij insegnano l’amore”. Ma adesso mi chiedo i Basij insegnano l’amore oppure insegnano a fare l’amore, o forse insegnano a fare sesso.

Alla fine ho scritto e confessato tutto quello che Haji voleva, una volta finito mi ha detto di rivestirmi e mi hanno portata in un’altra stanza, dove c’era un’altra ragazza. Dall’aspetto delle pareti mi sembrava di essere in una moschea. Mi hanno gettata per terra, ed hanno iniziato a parlare con l’altra ragazza, mentre parlavano abbiamo sentito le urla di altre ragazze.

Quella notte abbiamo dormito tutti insieme. Il giorno dopo alle prime luci dell’alba sono venuti a prenderci, ci hanno legate, bendate, messe in macchina e portato verso una destinazione sconosciuta. Ci abbiamo messo dieci minuti ad arrivare. Quando siamo arrivate ci siamo rese conto che eravamo nel carcere di Evin (Teheran).

Sono esausta. Sono appena stata rilasciata da Evin. Nella mia prossima e-mail, ti racconterò degli 80 giorni nel carcere di Evin.

traduzione di: forafreeiran

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Iran: Lettera di una donna stuprata

Questo è quello che la Repubblica Islamica d’Iran fa alle proprie donne. Umiglia e devasta la dignità delle donne.

Questa è la lettera che Bahareh, una donna iraniana che è stata stuprata, ha scritto per se stessa e per tutte quelle donne che sono vittime di uno strupro.

“Il mio nome è Bahareh, che in persiano significa primavera. È primavera e vi scrivo dei fiori, ma sono fiori dai petali sparsi.
Vi scrivo del verde e dei germogli, ma sono germogli schiacciati, calpestati dall’odio, l’odio verso la bellezza e tutto ciò che è bello, l’odio verso quelli che cercano giustizia. Vi scrivo di quelli che non sono dei veri uomini.

Il mio nome è Bahareh Maghami ho 28 anni. Non ho più motivo per nascondere il mio nome perché di me non è rimasto più nulla.

Ho perso tutti quelli che una volta erano importanti per me, ho perso parenti e amici, colleghi e colleghe, ho perso tutti. Gli ho persi perché quelli che si considerano degli uomini me li hanno ingiustamente portati via. Quelli lì mi hanno rubato la vita.
Ora che ho lasciato l’Iran voglio condividere, anche solo per una volta, il mio dolore con qualcuno. Vorrei anche chiedere a quelli che hanno avuto un’esperienza dolorosa come la mia, di scrivere del loro dolore. Dovete scrivere di quello che vi è successo, anche se temete per le vostre vite e la vostra dignità, usate dei nomi anonimi, ma scrivete.
Si deve scrivere in modo che tutti sappiano cosa è stato fatto alla nostra generazione, a questa generazione piena di dolore. Si deve scrivere per quelli che verranno dopo di noi e che vivranno in un Iran libero, in modo che sappiano il prezzo che abbiamo pagato per la loro libertà. Devono sapere quante vite sono state bruciate e come le speranze sono svanite, devono sapere i maltrattamenti che abbiamo subito.

Quando mio padre scoprì quello che mi avevano fatto il suo dolore fu immenso e in lui tutto si frantumò. Mia madre invecchio di cento anni, in un’unica notte, mio fratello da quel momento non è riuscito più a guardarmi negli occhi, ed io non ho più guardato i suoi, perché non vuole che io soffra più di quello che ho già sofferto. Con il loro gesto a lui sembra che gli abbiano portato via la sua virilità. Quando ha scoperto, che quelli che credono di essere degli uomini, sono solo invece tali perché hanno degli attributi maschili, ha iniziato a odiare la sua virilità.
Per quelli che si definiscono uomini, la dignità, la nobiltà e la castità non ha nessun valore e significato.

Ero un’insegnante di prima elementare, insegnavo ai fiori del nostro paese a leggere e a scrivere. Insegnavo loro: “Papa ha portato l’acqua” “L’uomo viene” “L’uomo porta il pane”, perché per me l’immagine dell’uomo era quella del capofamiglia, e aspettavo che quest’uomo arrivasse anche per me, ma adesso questa immagine dentro di me è cambiata.
La mia immagine di quell’uomo adesso è accecata dal suo desiderio. Non riesco a liberarmi dal puzzo infetto del suo sudore. Quando ripenso a lui, salto giù dal letto, anche nel cuore della notte. Temendo che i suoi passi mi possano di nuovo raggiungere tutto il mio corpo vibra e trema al minimo suono e il mio cuore inizia a battere più velocemente per la paura che lui mi si avvicini di nuovo. Sono sempre pronta a fuggire.

Di notte lascio le luci accese e di giorno passo le giornate tra le lacrime e il dolore.

Noi abitavamo nella via Kargar Shomali.

Quando sono stata arrestata stavo ritornando, con mio fratello, dalla Moschea di Ghoba.
Mi hanno picchiata e mi hanno portata via e così facendo mi hanno distrutta, così come dice il nostro amato poeta Hafez: hanno fatto ciò che i mongoli ci fecero.

Alcuni avevano le braccia rotte, altri le gambe spezzate o la schiena rotta e altri ancora, come me, avevano lo spirito a pezzi. Il mio spirito era devastato come se tutto ad un tratto mi fosse stato portato via tuta la mia umanità. Una volta ero primavera, ora sono come morta, sono un fiore di papavero calpestato.

Vorrei chiedere a quelli che leggono questa lettera se dovessero conoscere qualcuno che come me è stato vittima di violenza carnale, di essere gentile con loro, di appoggiarli. Il problema per me e per la gente che come me ha subito violenza è che nella nostra cultura lo stupro non è solo un duro colpo per la persona che lo subisce ma lo è per tutta la famiglia. Le ferite di una persona che è vittima di stupro non guariranno mai, neanche con il passare del tempo.

Le sue ferite si riapriranno ad ogni sguardo di suo padre, il cuore si spezzerà, ad ogni lacrima di sua madre.
I parenti, gli amici i vicini tutti ci lasciarono soli. Siamo stati costretti a vendere la nostra casa (al di sotto del prezzo di mercato) e ci siamo trasferiti a Karaj (subborgo di Teheran). Ma neanche lì la nostra permanenza durò a lungo, gli agenti trovarono il nostro nuovo indirizzo ed iniziarono a schernirci, se ne stavano dietro all’angolo della nostra strada e sorridevano a mio padre ogni qualvolta che lui passava.
Abbiamo lasciato tutto e siamo immigrati.
Alla loro età i miei genitori divennero dei rifugiati.

Posso tranquillamente affermare che le ferite che la società ci a inferto sono state molto più difficili da affrontare rispetto a quelle fisiche. Molte persone sorridono quando sentono parlare di stupro, ma io giuro che non c’è niente di divertente nello stupro, non c’è niente di divertente in una famiglia che soffre, nella perdita di dignità da parte di un ragazzo o di una ragazza, non c’è niente di divertente nel distruggere la dignità dell’amore. Quelli che mi hanno stuprato probabilmente riderebbero, erano in tre.
Tutti e tre erano sporchi e portavano la barba, avevano un accento terribile e dicevano sconcerie.
Anche se hanno visto che ero vergine mi hanno chiamato puttana e mi hanno obbligata a dichiararmi come tale.
Adesso non mi vergogno a dirlo, non mi vergogno più.
Mi hanno detto che avevano tre testimoni, i quali mi avevano vista andare con tre uomini in una sola notte, io ho detto loro che io ho 30 testimoni, i quali possono affermare che sono un’insegnante e che quello che mi sta succedendo è solo colpa loro.
Loro mi hanno derisa dicendo che per me non era poi tanto male, e che la mia paga era aumentata.
Per loro la dignità e la castità di una donna sono solo parole vuote, per loro tutte le donne sono puttane.
Quelli che mi hanno stuprata, non erano degli esseri umani, erano affetti da auto-subordinazione, si erano trasformati in animali perversi, che non sapevano più quello che facevano, non sapevano di star distruggendo la bellezza.
Queste creature non hanno rispetto neanche delle loro madri e delle loro sorelle, mi dispiace per coloro che per tutta la vita devono convivere con questi animali rabbiosi.
I miei denti erano rotti, la mia spalla graffiata, il mio essere donna era stato distrutto.
So che non sarò mai più in grado di amare un uomo, non sarò mai in grado di avvicinarmi e fidarmi di un uomo. Anche se mi rendo conto che la mia terra ha tanti uomini coraggiosi, che hanno sofferto, ma per me i veri uomini e quelli che fingono di essere tali, fanno oramai parte di una stessa categoria.
La mia vita da donna è finita e io adesso sono come una morta che cammina. Ma scrivo. Scrivo per riconquistare la fiducia in me stessa. Ho scritto che ero un insegnate, trasformatasi in prostituta, ma adesso sono una scrittrice.
Vi ho scritto che ero primavere, e invece adesso sono diventata autunno e perciò sono diventata più bella. Sono una prostituta bella. Mi hanno resa un’emarginata nel mio stesso quartiere, un insegnante senza classe, un essere ridicolo agli occhi degli altri, mi hanno condannata alla solitudine.
Per la Repubblica Islamica d’Iran sono diventata il simbolo della donna con la schiena rotta, i capelli tagliati e il viso insanguinato. Ma io sono orgogliosa di essere una puttana se ciò aiuta a portare la libertà, e poi io so che non sola.

Sentivo le loro voci, nelle celle accanto alla mia, o mentre il mio inutile corpo era accasciato a terra, sentivo le loro voci, mentre questi finti uomini usavano violenza su di loro (le altre prigioniere).
Chiedo a tutti quelli che come me hanno sofferto, di scrivere, perché coloro che hanno subito violenza devono in qualsiasi modo esternare il dolore, perché è lo stesso dolore al quale Sadegh Hedayat (scrittrice contemporanea) si riferiva dicendo “il dolore mastica (distrugge) l’anima della gente”. Lasciate uscire fuori il vostro dolore. Fatelo sapere a tutti. Dovete capire che non siete sole, che ci sono molte come voi. Noi tutti condividiamo questo dolore. …

Questa lettera potrebbe essere molto più lunga, ma io la termino con una frase.
Mi rivolgo direttamente a Khamenei, colui che si considera il padre di questa nazione.
Ero una figlia dell’Iran, i tuoi figli mi hanno violentata.
Chi pagherà per la mia dignità perduta?”

Bahareh Maghami

Aprile 2010, Germania

dal Blog: Free Iran

Lettre d’une victime de viol : Même si je suis devenue Automne, je suis plus belle désormais! Une lettre de douleur de Bahareh, victime de viol, arrêtée en juillet 2009 à la mosquée Ghoba

ENGLISH ITALIAN GERMAN


Une lettre de douleur de Bahareh Maghami, coquelicot écrasé d’Iran (violée en prison)

« Mon nom est Bahar (Printemps en Persan). C’est le printemps et je vous écris à propos de fleurs, mais de fleurs aux pétales arrachés. Je vous écris à propos du vert des jeunes pousses, mais des pousses écrasées, piétinées par la haine, la haine manifestée envers la beauté et envers tout ce qui beau par des âmes laides, la haine manifestée envers ceux qui cherchent la justice par une bande de perfides. Je vous écris à propos d’hommes qui n’en sont pas.
Je m’appelle Bahareh Maghami, j’ai 28 ans, il ne reste rien de moi, je n’ai donc plus aucune raison de cacher mon nom. J’ai perdu tout ce qui était important pour moi. J’ai perdu mes amis et ma famille, mes voisins et mes compagnons, mes collègues et mes collaborateurs. J’ai tout perdu. Ceux qui se prétendent des hommes m’ont tout volé injustement. Ils ont volé ma vie. Maintenant que j’ai quitté le pays, je veux partager ma douleur avec quelqu’un, même si ce n’est qu’une seule fois. J’aimerais aussi demander à mes amies qui auraient partagé le même sort douloureux, d’écrire. Elles doivent écrire ce qui leur est arrivé. Même si elles craignent pour leur vie ou leur dignité, qu’elles utilisent des pseudonymes, mais qu’elles écrivent. Elles doivent écrire pour que l’histoire sache ce qui est arrivé à notre génération, cette génération frappée par le malheur. Elles doivent écrire pour que ceux qui nous suivront et vivront dans un Iran libre sachent le prix payé pour leur liberté ; combien de vies furent brûlées, combien d’espoirs évanouis ; ils doivent savoir les dos brisés et les genoux tordus !
Quand mon père l’a découvert, son dos s’est brisé. Il a volé en éclats. Ma maman a vieilli de cent ans en une nuit. Mon frère: je n’ai pas pu le regarder dans les yeux depuis et il n’aime pas me regarder non plus, il ne veut plus que je souffre. Quand il l’a découvert, ce fut comme s’ils lui avaient pris sa virilité. Quand il a découvert qu’il existait des gens qui se prétendaient des hommes mais qui n’ont gardé de l’homme que l’appareil génital, il a commencé à haïr sa propre virilité. Pour eux, les mots dignité, noblesse et chasteté n’ont aucune signification. J’étais institutrice en cours préparatoire. J’enseignais aux petites fleurs de ce pays à lire et à écrire. Je leur enseignais: « papa a apporté de l’eau », « cet homme est venu » « cet homme a apporté du pain ». Pour moi, l’image de l’homme, c’était un gentil qui apportait du pain, j’attendais juste qu’il vienne. Maintenant, l’image a changé. Il est en colère et aveuglé par ses désirs. Je ne peux pas me débarrasser de son infecte odeur de transpiration. J’ai toujours peur qu’il ne revienne. Je saute hors du lit en plein milieu de la nuit par peur du bruit de ses pas. Tout mon corps tremble au moindre bruit et mon cœur s’emballe par peur qu’il n’arrive. Je suis toujours prête à fuir. Je laisse la lumière allumée la nuit et je passe la journée dans les larmes et le malheur !
Notre maison était sur la rue « Kargar e Shomali ». J’étais allée à la mosquée Ghoba avec mon frère ; c’est là que j’ai été arrêtée. Ils m’ont battue, m’ont emmenée et m’ont détruite. Comme le disait notre ancien poète Hafez : ils ont fait ce que les Mongols faisaient !
Certains ont eu les bras cassés, d’autres les jambes brisées, d’autres encore, comme moi, ont eu l’esprit brisé, il a volé en éclats. Comme si l’on me retirait toute humanité. J’étais le Printemps. Je suis morte maintenant. Je ne suis qu’un coquelicot écrasé.
Vous qui lisez cette lettre, si vous connaissez des personnes qui, comme moi, ont été violées, je voudrais vous demander d’être très gentil avec elles, de sympathiser avec elles. Le problème pour moi et pour celles qui sont dans mon cas, c’est que dans notre culture, le viol n’est pas seulement une atteinte à une seule personne. C’est une atteinte à toute sa famille, à son clan. Une personne violée ne guérit pas avec le temps. Les blessures se rouvrent à chaque regard de son père. Son cœur se brise à nouveau à chaque larme de sa mère. La famille, les mais, les voisins, tout le monde coupe les ponts. Nous avons été forcé de vendre notre maison bien en dessous du prix du marché ; nous avons déménagé à Karadj (une banlieue de Téhéran). Mais nous n’y sommes pas restés non plus. Les agents ont rapidement trouvé notre nouvelle adresse et nous surveillaient. Ils se tenaient au coin de la rue et ricanaient au passage de mon père. Nous avons tout laissé et avons émigré. A leur âge avancé, mes parents devinrent des réfugiés dans un camp. Je le déclare, les blessures culturelles sont beaucoup plus difficiles à supporter que les physiques. Beaucoup sourient quand ils entendent parler de viol ! Je jure qu’il n’y a rien de drôle dans le viol ! Ce n’est que souffrance pour une famille simple ; ce n’est qu’une jeune fille ou un jeune homme qui perd sa dignité ; détruire le droit à l’amour n’est pas drôle. Mes violeurs riaient ! Ils étaient trois. Les trois étaient sales et portaient la barbe. Ils avaient un fort accent et sentaient fort de la bouche. Ils insultaient toute ma famille. Bien qu’ils se soient rendus compte que j’étais vierge, ils m’ont accusé d’être une putain et m’ont forcé à signer un papier reconnaissant que j’étais une prostituée. Je n’ai plus honte de le dire. Non seulement je n’en ai plus honte, mais je suis même fière de le dire, ils m’ont traité de prostituée. Ils ont dit, signe ça putain ! Je leur ai dit que j’étais enseignante et que je ne signerai pas. Ils ont dit qu’ils avaient trois témoins qui m’avaient vue coucher avec trois hommes dans la même nuit ; je leur ai dit que j’avais 30 témoins pour dire que j’étais enseignante et que ce qui m’était arrivé était de leur faute. Ils en ont ri en disant : bon, ce n’est pas si mal pour tout après tout ! Ton salaire est augmenté maintenant ! Voilà toute la valeur qu’ils accordent à l’intimité et à la dignité. Voilà toute la vacuité que représente pour eux des mots comme modestie et chasteté. Ils n’ont pas connuu ces vertus. Ils ne les possèdent pas. Pour eux, toutes les femmes étaient des putains. Ce n’était que des femmes. Ils n’épargnent même pas les hommes. Ce n’étaient pas des êtres humains. Ils n’obéissaient qu’à eux-mêmes. Ils étaient devenus des animaux pervers qui ne connaissaient que la destruction de toute forme de beauté. Je vois quelquefois des gens qui maudissent les mères et les sœurs de ces gens. Ces créatures n’épargnent même pas leurs propres mères, leurs propres sœurs. Je suis triste pour ceux qui doivent vivre toute leur vie avec de tels animaux enragés. J’ai eu les dents de devant cassées et l’épaule déplacée, ma féminité détruite. Je sais que je ne pourrai jamais aimer un homme ; je ne pourrai jamais m’approcher d’un homme et lui faire confiance. Je sais que dans mon pays, il y a beaucoup d’hommes braves qui ont souffert également, mais pour moi, les hommes, les vrais et ceux qui croient en être sont semblables. Ma vie de femme est terminée et je ressemble à une morte qui marcherait. Mais j’écris. J’écris pour regagner ma vie, j’écris que j’étais enseignante, que je me suis changée en prostituée et maintenant en écrivain. J’écris que j’étais Bahar (le Printemps) et que, même si je me suis changée en Automne, je n’en suis que plus belle. Je suis une belle putain, je suis devenue un paria pour le voisinage, je suis devenue une enseignante sans classe. Pour la république islamique, je suis devenue la femme aux cheveux coupés, aux bras cassés et au visage ensanglanté. Alors je suis fière d’être une putain pour la liberté. Je sais que je ne suis pas seule. J’entendais leurs voix, dans les cellules voisines alors que mon corps gisait sans vie et inutile sur le sol. J’entendais ces soi-disant hommes faire montre de leur virilité à plusieurs reprises. Je demande à tous ceux qui comme moi ont souffert d’écrire. Il faut qu’ils hurlent leurs souffrances ce sont celles dont Sadegh Hedayat (écrivain moderne) disaient qu’elles « mâchaient l’âme des gens ». Révélons-nous. Que tout le monde sache. Il faut que vous compreniez que vous n’êtes pas seules. Beaucoup sont comme vous et moi. Nous partageons cette même douleur.
Cette lettre de douleur est beaucoup plus longue que ça. Mais je la termine d’une phrase adressée directement à Monsieur Khamenei : « Vous vous considérez comme le père de cette nation. J’étais une fille d’Iran. Vos fils m’ont violée. Qui paiera ma dignité perdue ? »
Bahareh Maghami
Avril 2010, Allemagne